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Pressenachlese
Winsener Anzeiger 7.8.08 160000 Gäste feierten mit
Winsen: Tag der Niedersachsen ging gestern zu Ende wa Winsen. „Ich habe mich in Winsen richtig wohlgefühlt", sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann gestern bei der Abschlusspressekonferenz zum Tag der Niedersachsen. Und er ist überzeugt davon, dass es den rund 160000 Besuchern an den drei Tagen genauso gegangen ist. Der Innenminister lobte die Organisation der Stadt, alles sei gut gelaufen. Auch das Programm mit Musik, Tanz, Sport und Spiel, das etwa 6000 Aktive aus rund 120 Organisationen auf die Beine gestellt hatten, sei „perfekt" gewesen und habe für junge und alte Besucher gleichermaßen etwas geboten. Für Schünemann steht fest: Der 28. Tag der Niedersachsen in Winsen sei ein „Riesenerfolg" gewesen. Das sieht auch Bürgermeisterin Angelika Bode so. Das Landesfest sollte der Höhepunkt der 850-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt sein, und das habe man „voll erreicht". „Wir hatten soviel Leben, so viele Gäste und so viel Information wie noch nie in der Stadt", sagte Bode. Sie dankte allen Beteiligten, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, nicht zuletzt den Winsenern selbst. Positiv bewe rtete gestern auch Uwe Lehne, Leiter der Polizei-Inspektion Harburg, das Einsatzgeschehen rund um den Tag der Niedersachsen, für den teilweise über 200 Polizeibeamte im Einsatz waren. Winsen habe ein friedliches Landesfest gefeiert. Es habe zwar vereinzelt körperliche Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen durch stark alkoholisierte Personen gegeben. Doch das sei gemessen an der großen Besucherzahl kaum erwähnenswert, so Lehne. Ruhig sei es auch für die Rettungsdienste gelaufen, hieß es von DRK und Johannitern. Man habe keine 100 Einsätze gefahren. Bei den beteiligten Verbänden war die Zufriedenheit ebenfalls groß.
Winsener Anzeiger 7.7.08
Winsen brauchte sich nicht zu verstecken Sechs Trachtenvereine und vier Musikgruppen von hier Von Dr. Jürgen Peter Ravens Winsen. Durch ein riesiges Spalier von Zuschauern bewegte sich gestern Nachmittag der Trachtenumzug zum Tag der Niedersachsen. Kurz vor dem Start in der Hoopter Straße lief die Nachricht auf den Bildschirmen der WA-Redaktion, dass von 160 000 Besuchern des Landesfestes ausgegangen werden kann. Das ist eine Rekordzahl. Der vom Landes-Trachtenverband Niedersachsen organisierte Umzug erwies sich wie erwartet als Publikumsmagnet, zumal die wenigen dunklen Wolken am Himmel dicht hielten. Winsen und das Kreisgebiet brauchten sich vor den anderen Regionen des vielgestaltigen niedersächsischen Lebensraums wahrlich nicht zu verstecken. Unter den 125 Nummern des Festumzuges fielen auf Winsen Stadt und Kreis 29. Darunter befanden sich sechs Volkstanz- und Trachtenvereine: Winsen, Luhmü hlen, zweimal Rosengarten beziehungsweise Kiekeberg, Marschacht und Hollenstedt. Zu den Musik-gruppen steuerte der Winsener Raum vier Formationen bei: Luhdorf-Roydorf, Marschacht, Tespe und Sprötze. Dazu kamen die vier Schützenkontingente der Kreisstadt: Schützenkorps Winsen, Schützenkameradschaft Luhdorf-Roydorf, Schützenkameradschaft Borstel-Sangenstedt und Schützenverein Pattensen.
Fünf Marschblöcke stellten Überraschungen dar: Vorneweg marschierte Bürgermeisterin Angelika Bode neben Innenminister Uwe Schünemann; man sah das Jugendrotkreuz Winsen, den Scharmbecker Erntefestverein, den Schrebergartenverein Brasilien und die Kolpingfamilie. Um in die weiteren hundert Teilnehmerkontingente Ordnung zu bringen, brauchte es eines kundigen Moderators. An der ffn-Bühne Ecke Eckermannstraße/Wallring gab es diesen idealen Führer. Er konnte die vielen niedersächsischen Vereine und ihre speziellen Trachten sicher zuordnen. Auffällig ist, wie stark das kleine Schaumburg-Lippe auf der Trachtenszene ist. Hier leben die Trachten in etlichen Gemeinden fort. Interessant auch der Hinweis auf die sorbische Trachtengruppe aus Seidewinkel. Dass die andere westslawische Bevölkerungsgruppe der Wenden ausgestorben ist, muss man bedauern. In der Folkloregruppe Polonia in Hannover gibt es keinen Polen; die Oberschlesische Trachtengruppe in Berlin hat keinen Schlesier. Der diesjährige Umzug brauchte etwas mehr als eine Stunde für die Strecke bis in den Eckermannpark hinein,.
Harburger Anzeigen und Nachrichten 7.7.2008
160 000 Besucher: Winsen ein Party-Paradies
6000 Aktive aus rund 120 Organisationen - Tag der Niedersachsen riesiger Erfolg
Winsen (Ini). Musik und Tanz auf neun Bühnen, eine Blumenschau und Sportvorführungen – der Tag der Niedersachsen in Winsen hat am Wochenende für fast jeden Geschmack etwas geboten. Insgesamt rund 160 000 Besucher seien bei der 28. Auflage des jährlich veranstalteten Volksfests zu den Darbietungen der verschiedenen Vereine, Verbände und Institutionen gekommen, teilten die Organisatoren gestern zum Abschluss der dreitägigen Großveranstaltung mit. Damit seien die Erwartungen übertroffen worden. Das Fest sei „ein Riesenerolg" gewesen, sagte Schirmherr Innenminister Uwe Schünemann (CDU): „Ich habe eine tolle Stimmung hier erlebt." Auf den zahlreichen Aktionsflächen und der Festmeile in und rund um die Winsener Innenstadt hatten seit Freitagabend etwa 6000 Aktive aus rund 120 Organisationen – darunter auch zahlreiche Vertreter aus dem Landkreis Harburg – für ein buntes Programm aus Musik, Tanz, Sport und Spiel gesorgt. Nachdem der Auftakt der Veranstaltung am Freitagabend zunächst komplett verregnet war, herrschte am Sonnabend und gestern bei warmen Sommerwetter durchgehend reges Treiben. Die Stimmung war nach Polizeiangaben friedlich, zu Zwischenfällen kam es nicht. Die Rettungsdienste zählten nur rund 100 Einsätze. Das sei gemessen an der Festgröße „praktisch nichts", sagte ein Sprecher. Zu den Schwerpunkten der Veranstaltung, die im Rahmen der 850-Jahr-Feier Winsens diesmal an der Luhe stattgefunden hatte, gehörten unter anderem eine großes Sportprogramm mit Wasserski, Baseball und Reitvorführungen. Dazu kam eine Ausstellungsmeile, bei der Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen ihre Fahrzeuge und Geräte präsentierten. Zusätzlich lockte auf dem nahe gelegenen ehemaligen Gelände der Landesgartenschau eine Blumenausstellung. Für Auftritte von Musikern und Tanzgruppen standen während des Tags der Niedersachsen neun Bühnen bereit. Gestern Nachmittag klang das Volksfest mit einem großen traditionellen Trachtenumzug aus. Dazu hatten sich 125 Gruppen mit rund 2600 Teilnehmern angekündigt. „Wir hatten so viel Leben, so viele Gäste und so viel Information wie noch nie in der Stadt", sagte Winsens Bürgermeisterin Angelika Bode. Da sei es fast traurig, dass alles wieder vorbei ist: „Wehmütig bin ich schon." Der Tag der Niedersachsen wird seit 27 Jahren gefeiert. Er war 1981 ins Leben gerufen worden, um das Engagement ehrenamtlicher Helfer zu würdigen und die niedersächsische Identität zu stärken. Der nächste Tag der Niedersachsen soll 2009 in Hameln stattfinden.
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