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„Muss man den anderen dabei angucken?“
Tanzlehrgang mit Kontra- und Paartänzen aus Nordamerika, Schottland und Irland
Auch dieses Jahr gab es wieder ein eintägiges Tanzseminar in Jeddingen.
Am Sonntagmorgen fanden sich 28 Tanzbegeisterte im Saal des Jeddinger Hofs ein, um neue Tänze kennenzulernen, die uns Jürgen Mettler näherbringen wollte.
Nach kleineren technischen Schwierigkeiten ging es dann endlich los. 
Getanzt wurde diesmal mit verschiedenstem Schuhwerk: Der Boden des Saales war extrem glatt und so teilten sich die Tänzer in drei Lager: Manche tanzten mit Turnschuhen, andere mit Straßenschuhen und der dritte Teil ließ die Schuhe einfach ganz weg und tanzte auf Socken. Auch wenn wir uns ein bisschen wie Bambi auf dem Eis fühlten, gab es keine Unfälle und alle Füße waren am Abend unversehrt, aber plattgetanzt.
Zum Aufwärmen und Einstimmen begonnen wir mit einem Paartanz, dem Every Where Mixer.
Bis zum Mittagessen lernten wir noch zwei weitere Tänze, den Callison Hall Jig, ein Reihentanz aus Nordamerika, und einen weiteren Paartanz, den Steppin‘ Easy, der ganz schön in die Knie ging…
Anschließend stärkten wir uns beim Mittagessen, das wie immer köstlich war.
Mit vollen Bäuchen ging es dann weiter. Von Nordamerika machten wir uns auf die Reise nach Schottland, um tänzerisch ein Mieder zu schnüren. Getanzt wurde, wie in Schottland üblich, auf den Fußballen und mit möglichst unbewegtem Oberkörper. Währenddessen ergab sich manche Frage: „Muss man den anderen dabei angucken?“.
Nachdem wir also Schottland (nicht Schotland) kennengelernt hatten, machten wir uns auf zur letzten Station unserer Tanzreise: Irland. Wir übten uns im Clare Lancers, der aus fünf verschiedenen ‚Figuren‘ bzw. Teilen besteht. Beliebtester Schritt in diesem Tanz war definitiv der Swing. Den durfte man mit seinem Corner, mit dem eigenen Partner und schließlich sogar mit allen anderen Tänzern des gesamten Sets ausprobieren…
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