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Landestrachtenverband
Niedersachsen e. V. (LTN)

Celle 2010

Logo Celle2De r Ta g de r Ni ed er sa ch se n in Ce lle wa r pri ma... vo r all em am Sonntag, wo bei “Kaiserwetter” ein toller Trachten- und Festumzug abertausende Zuschauer
begeisterte. Nordsee-TV-Logo

Sicherlich möchte der eine oder andere sich den Trachten- und Festumzug nochmal ansehen. Er ist nicht nur vom NDR sondern auch von NORDSEE TV (in voller Länge) aufgenommen worden. Die Sendung von NORDSEE TV kann man als DVD bestellen. Die DVD kostet 19,90 € zzgl. MWSt und Versandkosten. Zu bestellen per E-Mail bei info@tv-media-film.de. Bestellhinweise und weitere Informationen erhält man, wenn man auf das nebenstehende Logo von NORDSEE TV klickt.

 

 

Pressenachlese:

Cellesche Zeitung 21.6.10

Trachten, Tanz und Party-Stimmung:
250 000 Besucher feiern Landesfest
Veranstalter zufrieden mit Tag der Niedersachsen in Celle / Gourmetmeile besonders gefragt
 

2010-01Rund 250 000 Besucher haben am Wochenende ausgelassen, aber friedlich den 30. Tag der Niedersachsen in Celle gefeiert. Weit über 8000 Aktive aus 85 niedersächsischen Verbänden und Vereinen zeigten ein abwechslungsreiches Programm mit Sport, Tanz, Kultur, Geschichte und Spezialitäten der Gastronomie. Die Verantwortlichen zogen eine positive Bilanz des Landesfestes und auch die Polizei registrierte keine nennenswerten Ausschreitungen.

Von Oliver Gatz

2010-25CELLE. Party-Stimmung an zwölf Bühnen, namhafte Künstler, kulinarische Köstlichkeiten und prachtvolle Trachten: Drei Tage lang feierte Celle eine Riesen-Party. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden. „Der 30. Tag der Nie¬dersachsen war ein großer Erfolg", resümierte der Kuratoriumsvorsitzende und niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU). „Das Landesfest wurde vor drei Jahrzehnten initiiert, um das Gemeinschaftsgefühl der Niedersachsen aus den verschiedenen Teilen unseres schönen Landes zu stärken. Das ist in Celle besonders gut gelungen."

Das Programm sei von den Besuchern sehr gut angenommen, worden, freute sich der Minister. Er erwähnte unter anderem die Sportaufführungen und Mitmach-Aktionen im Französischen Garten. „Dort herrschte eine tolle Atmosphäre." Vor der malerischen Kulisse des Schlosses und eingerahmt von der historischen Altstadt habe Celle mit dem Fest über seine Grenzen hinaus auf sich aufmerksam gemacht. „Viele von außerhalb werden sagen: Hier wollen wir häufiger herkommen."

Die Residenzstadt habe mit der Gourmet- sowie der Integrationsmeile neue Akzente beim Landesfest gesetzt, fügte Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende (SPD) hinzu. Die Gäste aus Celles Partnerstädten seien besonders von der Gourmetmeile angetan gewesen. „Unser Konzept ist aufgegangen", so Mende. „Uns Niedersachsen ist es gelungen, das Wir-Gefühl auch auf unsere ausländischen Mitbürger zu übertragen." Die Integrationsmeile sei entsprechend gut besucht gewesen.
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Wenige Rangeleien: Nach Angaben von Celles Polizeichef Stefan Sengel ging es beim Landesfest friedlich zu. In weniger als zehn Fällen habe die Polizei eingreifen müssen – meist am späten Abend nach übermäßigem Alkoholkonsum. „Es war kaum mehr los als an einem normalen Wochenende", sagte Sengel. „Es ist wirklich sehr ruhig gewesen." In Spitzenzeiten seien mehrere hundert Kräfte im Einsatz gewesen. Das habe aber auch mit der Sonnenwendfeier auf dem Hof Nahtz in Eschede und mit dem Personal im eigenen Zelt der Polizei zusammengehangen. Nach Sengels Angaben kam es bei den Rangeleien am Rande des Festes auch zu Körperverletzungen. Der Polizeichef sprach von leichten Blessuren und Prellungen. Außerdem sei eine Polizeireiterin mit ihrem Pferd gestürzt und habe sich dabei verletzt.2010-06-20-223

Verkehr: „Das Verkehrskonzept der Stadt ist hervorragend aufgegangen", bilanzierte Oberbürgermeister Mende. Die Parkplatzsituation sei entspannt gewesen. Schwierig war demnach allein die Verkehrslenkungim Vorfeld des Landesfestes. „Da mussten sich die Leute erst einmal daran gewöhnen", so Polizeichef Sengel. Am Freitag habe es dann keine Probleme mehr gegeben. Am Sonnabend seien einige Park-and-Ride Plätze wie an der Sprengerstraße und in Altencelle nahezu voll gewesen, so dass die Autofahrer auf andere Flächen weitergeleitet werden mussten.

Probleme beim Bühnenaufbau: Beim Bühnenaufbau hatte es am Freitag Startschwierigkeiten gegeben. Vier der zwölf Bühnen seien davon betroffen gewesen, sagte Veranstaltungsleiter Alexander Hass. „Dann ist Plan B umgesetzt worden. Alle haben mit angepackt und die Probleme gelöst." Man werde sich mit der zuständigen Firma zusammensetzen und die Ursachen besprechen.

Aurich wartet auf Niedersachsen: Im kommenden Jahr wird Aurich in Ostfriesland den Tag der Niedersachsen ausrichten. Bereits 1982 organisierte die Stadt als zweite Kommune das Landesfest direkt im Anschluss an Celle. Aurichs Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst (parteilos) erhofft sich durch die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Stadt einen positiven Effekt für die dortige Wirtschaft. Aurich hat rund 40 000 Einwohner und ist die zweitgrößte Stadt Ostfrieslands.

Farbenfroher Umzug beschließt Landesfest
Tausende Besucher säumen Straßen der Innenstadt

2010-06-20-202Es war der prachtvolle Höhepunkt und gleichzeitig der würdige Ausklang des Tages der Niedersachsen in Celle: der Trachten- und Festumzug, der gestern Nachmittag durch die Innenstadt zog. Bei strahlendem Sonnenschein säumten tausende von Besuchern die Straßen entlang der Umzugsstrecke, bejubelten die 3300 Teilnehmer, die aus ganz Niedersachsen und über die Landesgrenzen hinaus nach Celle gekommen waren.

Von Gunther Meinrenken

CELLE. Farbenfroh, prachtvoll, festlich, so lässt sich in drei Worten der. Trachten- und Festumzug beschreiben, der gestern Nachmittag mittag zum Abschluss des Tages der Niedersachsen durch die Straßen der Altstadt zog. Um kurz vor halb vier war der „Lindwurm",2010-06-20-216 der sich über mehrere hundert Meter hinzog, an der Trift aufgebrochen. Nach 2,5 Kilometern Wegstrecke endete das bunte Spektakel, das ab 16 Uhr live vom NDR-Fernsehen übertragen wurde, im Französischen Garten. tausende von Zuschauer säumten die Straßen der Innenstadt und winkten und jubelten den 3300 Teilnehmern aus 153 Trachtenvereinen und diversen anderen Organisationen und Verbänden - soviel wie noch nie zuvor bei einem Trachten-und Festumzug in Niedersachsen - zu, darunter auch zahlreiche aus Stadt und Landkreis Celle, die mit ihrer Darbietung für einen würdigen Abschluss des dreitägigen Landesfestes in Celle sorgten.

Fünf Polizeireiter an der Spitze machten den Weg frei für den Umzug, an dessen Spitze der Landestrachtenverband marschierte, gefolgt von Innenminister 2010-06-20-293Uwe Schümannn, Landtagsvizepräsident Dieter Möhrmann, Celles Oberbürgermeister Dirk Ulrich Mende als Gastgeber und Aurichs Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst als Vertreter der Stadt, die den Tag der Niedersachsen im kommenden Jahr ausrichten wird. Ebenfalls mit dabei: die Vertreter des Celler Rates, die einheitliche Celle-Krawatten, Celle-Fliegen und Celle-Halstücher trugen.

Mit den teilweise opulenten Trachten der anderen Teilnehmer konnte die Celler Lokalpolitik da freilich nicht mithalten. Ein echter Hingucker waren die Vertreter der Trachtengruppe Lindhorst. Üppig verzierte Brautkronen, mit viel Liebe zum Detail bestickte rote Röcke, die Markenzeichen der Tracht, und dazu noch kunstvoll gearbeitete Schmuckstücke wie Broschen und Hemd2010-06-20-308spangen zogen die Blicke des Publikums auf sich. Kein Wunder, dass die prunkvolle Tracht aus Lindhorst als Tracht des Jahres 2010 für ganz Deutschland gewählt wurde.

„An der Ausfertigung der Kleider konnte man den Reichtum der Bauern ablesen, die einfachen Leute konnten sich nur schlichte Versionen leisten", erklärte Ilka Kobel, 2. Vorsitzende der Trachtengruppe Lindhorst. Getragen wurden die guten Stücke regelmäßig noch bis in die 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein beim Kirchgang und zu besonderen Anlässen. Ähnliches berichtete vor dem Start des Umzuges Michael Daun von der Schaumburger Tanz- und Trachtengruppe Seggebrecht. Der Vorsitzende des Vereins hat bisher nur sechsmal beim Tag der Niedersachsen gefehlt. Nach Celle ist er bereits am Sonnabend angereist. Vom Landesfest in der Residenzstadt ist er schwer angetan. „Hier gibt es eine große Vielfalt. Am besten hat mir die Gourmetmeile gefallen", schwärmte Daun von den kulinarischen Spezialitäten.

 

 

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